IGA 2017 LÄSST GRÜSSEN : Britische Pflanzkunst für die Gärten der Welt

ENGLISCHER COTTAGE GARTEN

Auch den britischen Botschafter zog es am Mittwoch – wie zuletzt die vielen Zuzügler – nach Marzahn-Hellersdorf: In Sichtweite der Plattenbauten, die das Image des Bezirks prägen, legte Andrew Noble zusammen mit Berlins Bausenator Michael Müller (SPD) den Grundstein für den „Englischen Cottage Garten“. Es ist der zehnte der von jeweils verschiedenen regionalen Landschaftsarchitekturen geprägten Flächen, die aus den „Gärten der Welt“ eine der meistbesuchten Parklandschaften Berlins gemacht haben.

DIE IGA ERÖFFNET NEBENAN

Dass auch Bausenator Müller da war, liegt wohl an der erhofften Strahlkraft dieses Vorhabens für ein anderes landschaftsgestaltendes Großprojekt der Stadt: die „Internationale Gartenausstellung“. Die IGA war vom Tempelhofer Feld verlegt worden und soll nun in vier Jahren auf dem benachbarten Grundstück öffnen, die Gärten der Welt erweitern und bereichern. Die Planungen seien auf gutem Wege, sagte der Chef von Grün Berlin und IGA-Hauptverantwortliche Christoph Schmidt: Der Wettbewerb für den Neubau eines Besucherzentrums am Eingang Blumberger Damm wird in wenigen Tagen entschieden. Dort sollen die Besucher von IGA und Gärten der Welt empfangen und über die Anlage informiert werden. Bereits in zwei Jahren wird als IGA-Vorbote das „Juwel englischer Gartenkunst“ Berlins eröffnen, wie die Verantwortlichen das Projekt nach Plänen des Büros Austin-Smith aus Manchester nennen. Für den Bau der nach dem Tiergarten zweiten britisch geprägten Anlage veranschlagt die Gesellschaft rund 3,85 Millionen Euro. In der Summe ist die Anbindung an das Straßennetz enthalten. Ein stattlicher Anteil davon sind also Mittel des Bundes, der in dem Vorhaben eine „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ erkennt – von Marzahn-Hellersdorf eben. ball

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