Berlin : „Ihn persönlich trifft keine Schuld“

Rainer Krebs, Sozialexperte beim Diakonischen Werk

„In Sarrazins Amtszeit gab es einen eklatanten Abbau sozialer Dienstleistungen. Betroffen waren sowohl die Beratungsmöglichkeiten der freien Träger als auch der Allgemeine Sozialdienst bei den Bezirksämtern, ob das jetzt in den Bereichen Jugend, Soziales oder Gesundheit war. Allerdings trifft Thilo Sarrazin persönlich keine Schuld, die Veränderungen im Haushalt wurden schließlich von der Koalition gemeinsam beschlossen. Der Senator hat diese Beschlüsse bloß mit der ihm eigenen, teilweise an der Sache vorbeigehenden Art und Weise umgesetzt. Ich würde sagen: Das System hat sich einen geeigneten Vollzieher ausgesucht.“ sel

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