Berlin : Im Auge des Chefs

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Diskret räumt die Pressesprecherin der Komischen Oper das nsschild für den Inendanten Albert Kost beiseite. Dessen Abgang im Jahr 2004 war gestern bekannt geworden – bei der Vorstellung der neuen Kunstaktion des Hauses hatte schon der neue Chefregisseur und designierte Intendant Andreas Homoki die Rolle des Hausherrn übernommen. Ein großes Auge wird in der nächsten Spielzeit das Publikum vom eisernen Vorhang herunter anstarren. Gestaltet haben es die jungen norwegischen Künstler Michael Elmgren und Ingar Dragset, bezahlt hat es die Kulturstiftung der Deutschen Bank. Begrüßt wurde das neue Kunstwerk würdevoll durch Norwegens Kulturministerin Valgerd Svarstad Haugland, launig durch Wiens Staatsopernintendanten Ioan Holender. Der erzählte von den Erfahrungen seines Hauses mit der Modernen Kunst auf dem eisernen Vorhang: 22 000 Unterschriften hätten Opernfreunde gesammelt, um die moderne Kunst im Musentempel wieder loszuwerden. Was in Berlin aber wohl nicht zu befürchten ist. jök

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