Berlin : Im Einsatz für die Rechte der Kinder

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Er kann auch anders, das hat er mehr als genug bewiesen, weltweit und auch in Berlin. Die hiesige Polizei verfolgt 007? Sie hat nicht die geringste Chance, wie vor 20 Jahren in den Berliner Szenen des JamesBond-Abenteuers „Octopussy“ zu sehen war. Die Hatz über die Avus hatte noch ein Stuntman übernommen, aber am Checkpoint Charlie war Roger Moore persönlich da, im schwarzen Mercedes, misstrauisch beäugt von den Grenzern der anderen Seite. Gestern hatte Roger Moore wieder einen großen Auftritt in Berlin: Bundespräsident Johannes Rau zeichnete ihn mit dem Bundesverdienstkreuz aus. Mit Moores früherem Leben hatte das freilich nichts zu tun. Geehrt wurde vielmehr, dass der Schauspieler seine Popularität für den Kampf gegen Leid in der Welt genutzt und sich für die Rechte der Kinder eingesetzt habe. Seit 1991 engagiert sich der 75-Jährige für Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Das Verdienstkreuz nehme er stellvertretend für Unicef entgegen, sagte Moore.

Anschließend stellten er und Christina Rau, die Frau des Bundespräsidenten, die neue Unicef-Kampagne „Unverkäuflich!“ vor, mit der die Organisation Unterschriften gegen den Kinderhandel sammeln will. Anschließend war er zum Lunch in der Britischen Botschaft eingeladen. ac

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