Berlin : Im Focus

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Es wurde gemütlich im Festzelt der Focus-Gala: Ein Gast dicht neben dem anderen. Plötzlicher Anfall von Nächstenliebe? Nein - ein heftiger Regenschauer war es, der Politiker wie Günter Rexrodt, Filmsternchen und sonstige Promis, unter anderen Gräfin Isabelle von Hardenberg, in die geschützten Ecken der Zelte im Garten des alten Staatsratsgebäudes drängte. Dort war es warm und kuschelig. Zu gutem Pfälzer Wein und Spezialitäten der Feinschmeckerküche konnte man es sich im Trockenen bequem machen und beruhigt nach draußen schauen. Regen hat doch etwas Schönes - wenn man nicht mittendrin steht. Und dass das den Gästen wie unter anderem auch Thomas Koschwitz ja nicht passiert, dafür hatten die Veranstalter gesorgt: Eine Unmenge von roten Regenschirmen in Familiengröße waren im Umlauf und schützten jeden, der einen Schritt ins Freie wagen musste. Denn ganz vermeiden konnte es keiner: Immerhin beherbergte der Garten gleich mehrere Zelte. Und dazwischen: Wassermassen von oben, durchweichter Rasen und Pfützen von unten. Nicht gerade das, was man sich wünscht, wenn man am frühen Abend das edle Kleid anlegt und die Schuhe frisch poliert. Schon beim obligatorischen Gang über den roten Teppich musste man aufpassen, nicht auszurutschen. Diesmal kein einstudiertes Lächeln. Dabei hatte der Veranstalter extra viele hübsche junge Männer bereit gestellt, die die Gäste wohlbehalten unterm Regenschirm ins Trockene bringen sollten. Auch Ulrich Kienzle war gut beschirmt. Schon allein daraus ließe sich eine Studie machen: Welches Paar passt unter nur einen Schirm - so die Borer-Fieldings, die eng umschlungen dem Regen trotzten. Und wer läuft lieber ganz ohne? Verteidigungsminister Rudolf Scharping. Jürgen Trittin dagegen hätte am liebsten seinen eigenen Schirm benutzt, aber die hübschen Männer waren schneller. viv

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