Berlin : Im Hirn des Architekten

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Die Teilnehmer des Weltkongresses der Architektur verlassen die Stadt, die von ihnen entworfenen Gebäude bleiben hier. Damit auch die Berliner etwas von dem Treffen haben, lädt die Architektenkammer an diesem Wochenende zu „Tagen der Architektur“ mit kostenlosen Führungen ein. Interessierten soll die Möglichkeit gegeben werden, sich mit zeitgenössischer Architektur auseinander zu setzen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Vorgestellt werden die Projekte der Ausstellung „da! Architektur in Berlin 2002“. 83 Gebäude wurden ausgewählt. Fast alle sind am 27. und 28. Juli für Besucher geöffnet. Die beteiligten Architekten übernehmen oft selbst die Führung, um in die Kunst des Entwurfs, die Gesetze der Statik und die Lehre vom richtigen Lichteinfallswinkel einzuführen.

Die Führungen durch das Kanzleramt von Axel Schultes und das Paul-Löbe-Haus von Stephan Braunfels sind schon jetzt ausgebucht. Bei allen anderen Führungen ist keine Anmeldung erforderlich. So können an beiden Tagen um 11 Uhr die von der Landschaftsarchitektin Ariane Röntz entworfenen Freianlagen auf dem ehemaligen Militär-Flugplatz Gatow besichtigt werden. Wer sich immer schon gefragt hat, warum das Kunsthaus Tacheles so aussieht wie es aussieht, sollte es sich heute um 14 Uhr von Carl-Georg Schulz erklären lassen. Aber auch kleinere Bauten werden fachkundig erläutert: Der Einstein Coffee Shop in der Friedrichstraße (Sonntag, 11 Uhr) ebenso wie ein Altbau an der Kollwitzstraße 37 in Prenzlauer Berg (heute, 15 Uhr). Wie man für Tiere baut, bekommt man heute um 13 Uhr oder am Sonntag um 9.30 Uhr im neuen Tierheim in Falkenberg (Hausvaterweg 39) erklärt. Einen Überblick über alle Objekte bietet die Ausstellung „da!“ in der Vorhalle des künftigen Regionalbahnhofes Potsdamer Platz. Weitere Informationen gibt es bei der Architektenkammer unter der Telefonnummer 293 30 70. ks

Infos im Internet:

www.ak-berlin.de

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