Berlin : Im „Hugos“ arbeitet der Meisterkoch Jury vergibt kulinarische Auszeichnungen 2004

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Thomas Kammeier, der Küchenchef des Restaurants „Hugos“ im Hotel Intercontinental, ist der „Berliner Meisterkoch“ des Jahres 2004. Dies gab Dieter Großklaus, der Präsident der Jury, am Montag bekannt. Seit acht Jahren vergeben Fachjournalisten und Köche im Auftrag der „Partner für Berlin“ diesen Titel. Kammeier, einer der dienstältesten TopKöche der Stadt, hat ihn bereits früher zwei Mal errungen, allerdings jeweils zusammen mit anderen Berliner Küchenchefs. Das Vergabeverfahren aber ist seit 2003 geändert – es gibt nur noch einen „Berliner Meisterkoch“. 2003 war es Matthias Buchholz („First Floor“).

Zum neuen Verfahren gehören aber auch neue Titel in weiteren Kategorien: Carsten Rosener, der Küchenchef und Inhaber des Restaurants „Epoque“ in Charlottenburg, wurde zum „Aufsteiger des Jahres“ ernannt, Marian Radke, der Spezialist fürs Süße im „First Floor“ des Palace-Hotels, darf sich „Patissier des Jahres“ nennen, und auch Brandenburg wurde von der Berliner Jury erneut freundschaftlich eingemeindet: Dirk Güttes, der Küchenchef des Potsdamer „Juliette“, ist der diesjährige Brandenburger Meisterkoch.

Schließlich vergaben die Juroren wie im letzten Jahr auch zwei Auszeichnungen für den Service: Gesumino Pireddu, der Leiter des Restaurants „Vitrum“ im Ritz-Carlton-Hotel, wurde zum „Berliner Maitre“ des Jahres ernannt, und Hendrik Canis, der Wein-Entertainer des „Vau“ ist Berliner Sommelier 2004.

Vorausgegangen war der Entscheidung eine Nominierung der Kandidaten: Dabei waren insgesamt 23 Köche für die vier Kategorien gewählt worden, außerdem vier Sommeliers und fünf Restaurantleiter. Wie in jedem Jahr wird die Wahl mit einem Gala-Dinner im Ballsaal des Interconti gefeiert; geladen sind dabei neben einer Reihe von Ehrengästen ausschließlich Vertreter der Firmen, die die „Partner für Berlin“ tragen. bm

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