Berlin : Im Kino „Börse“ fällt bald der letzte Vorhang

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Noch ein Kino weniger in Berlin: Das „Börse“ in der Burgstraße in Mitte – zu DDRZeiten gab es hier Pressevorführungen – schließt am 31. August. Ein privater Käufer, der die Immobilie von der DEFA-Stiftung erwarb, will das Haus renovieren und hat nicht die Absicht, das kleine Kino zu erhalten. In den kommenden Wochen gibt es einen filmischen Marathon, mit dem sich der Progress-Filmverleih von den Freunden des Börse-Kinos verabschiedet. Berühmte DEFA-Filme und internationale Erfolgsstreifen laufen täglich um 18, 20 und 22 Uhr, natürlich „Paul und Paula“ (im achten Jahr!), aber auch „Die Kraniche ziehen“, „Das Zigeunerlager zieht in den Himmel“, „Mephisto“, „Bahnhof für zwei“, „Solo Sunny“, „Lotte in Weimar“ oder „Spur der Steine“. Das „Blow up“ in der Immanuelkirchstraße in Prenzlauer Berg (nahe Greifswalder Straße) wird das „Börse“-Programm fortführen. Lo.

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