Berlin : Im Polizeiwagen randaliert Betrunkener legte sich nach Unfall mit Beamten an

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Erst raste der Betrunkene mit seinem BMW auf der Autobahn in die Leitplanke, dann legte er sich mit der Polizei an. Die Beamten vom Abschnitt 26 waren von der Autobahnpolizei zur Ausfahrt Detmolder Straße gerufen worden, um den Unfall aufzunehmen. Doch als die Funkstreife eintraf, weigerte sich der 32jährige Fahrer, irgendwelche Fragen zu beantworten. Dann begann der Betrunkene zu randalieren und um sich zu schlagen. Zudem drohte er den Beamten abwechselnd an, er werde sie erschießen, er werde ein Kopfgeld auf sie aussetzen oder sie von seinen „Kumpels fertig machen lassen“, wie ein Beamter des Lagedienstes gestern schilderte. Erst durch den Faustschlag eines Polizisten konnte der Tobende ruhig gestellt werden.

Beide Polizisten wurden von dem wild gewordenen BMW-Fahrer leicht verletzt, die Einrichtung des VW-Busses beschädigt. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an, danach durfte der Türke nach Hause gehen. Sollte der BMW-Fahrer eine Erinnerung an den Abend behalten, wird es eine schlechte sein. Denn gegen ihn wurde eine Sammlung von Anzeigen erstattet: gefährliche Körperverletzung, Bedrohung, Widerstand, Trunkenheit am Steuer und Sachbeschädigung. Bei dem Unfall hatte der 32-Jährige gegen 22 Uhr die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war gegen die Mittelleitplanke gerast. Mehrere Teile seines Wagens brachen dabei ab und flogen auf die Gegenfahrbahn. Dort beschädigten sie zwei Autos. Die Stadtautobahn war zwischen 22 Uhr und 22.30 Uhr in Richtung Süden gesperrt.

Zu einem weiteren Unfall kam es am Morgen des 1. Advent an fast derselben Stelle. Ein Autofahrer war gegen die Tunnelwand unter dem Innsbrucker Platz gerast. Der Fahrer wurde verletzt, die Feuerwehr musste eine 20 Meter lange Ölspur beseitigen, die aus dem Fahrzeugwrack ausgelaufen war. Deshalb war die Autobahn erneut Richtung Süden zwischen 8.50 Uhr und 10.35 Uhr teilweise gesperrt, hieß es beim Lagedienst der Autobahnpolizei. Ha

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