Berlin : Im Westen geht die Sonne auf

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LESERBRIEF DES TAGES

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Betrifft: „Invasion aus der Vergangenheit“ vom 5. August 2002

Vielen Dank an Holger Wild für die Interpretation von Seyfrieds Wahlplakat für Christian Ströbele. Allerdings unterläuft Herrn Wild ein kleiner Fehler: Die Sonne geht auf dem Plakat zweifellos nicht auf, sondern unter. Denn der runde Turm der Oberbaumbrücke, auf dem Plakat links zu sehen, steht auf der südlichen, Kreuzberger Seite, der eckige Turm rechts auf der nördlichen, Friedrichshainer Seite. Folglich blickt der Betrachter des Plakats Richtung Westen, also der untergehenden Sonne entgegen. Bleibt zu fragen, wie man das Phänomen interpretieren soll. Will Seyfried an die Kreuzberger Nächte erinnern, bekanntlich auch eine Legende der 80er Jahre? Oder darf man das etwa als Anspielung auf Ströbeles mutmaßliche weitere politische Karriere verstehen? Georg Beck, Neukölln

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