Berlin : Im Wilden Westen

Filmpremieren mit Johnny Depp & Co.

Hauptsache munter. Johnny Depp (li.) und Armie Hammer in „Lone Ranger“. F.: Disney
Hauptsache munter. Johnny Depp (li.) und Armie Hammer in „Lone Ranger“. F.: Disney

Roter Teppich? Passt nicht zu jeder Premiere. Zu einem Film wie „Die Schlümpfe 2“ jedenfalls garantiert nicht. In Weiß, der Lieblingshosenfarbe der Schlümpfe, könnte er gehalten sein, aber auf Fotos macht das wenig her, und er verschmutzt zu schnell. Nein, die einzig wahre Teppichfarbe einer solchen Premiere ist Blau. Das ist in Berlin so, wenn am 28. Juli nachmittags vor dem Cinestar im Sony-Center der Teppich für das zweite Kinoabenteuer der blauen Gnome ausgerollt wird, und es dürfte auch bei den übrigen 149 Premieren des Films so sein, die es am selben Tag weltweit geben wird – „von Auckland bis Zürich“, wie der Verleih ankündigt. Auch Paris ist garantiert dabei, dort schließlich spielt die Geschichte, in der die Schlümpfe Konkurrenz bekommen: Der Zauberer Gargamel erschafft die gar nicht artigen schlumpfähnlichen Lümmel, hat Böses im Sinn, aber Erfolg hat er damit wohl kaum.

Man darf mit dem einen oder anderen Menschen im Schlumpfkostüm rechnen, die Stargäste werden sich aber schon angesichts der Jahreszeit kaum verkleiden. Es sind Comedy-Star Michael Kessler und Schauspielerin Christiane Paul als die Lümmel Hauie und Zicki sowie Hannah Herzsprung als Schlumpfine, deren Figuren im Original von J. B. Smoove, Christina Ricci und Katy Perry gesprochen werden.

Unentwegte Premierengucker müssen sich aber nicht bis Monatsende gedulden. Bereits an diesem Freitagabend reitet ebenfalls im Cinestar der „Lone Ranger“ ein. Der Western, der seine Wurzeln in einer alten US-Radioshow hat, enttäuschte in den USA an den Kinokassen, nun soll der deutsche Markt erobert werden. Erwartet werden neben Regisseur Gore Verbinski und Produzent Jerry Bruckheimer der Schauspieler Armie Hammer als Darsteller der Titelfigur, dazu Johnny Depp, der den indianischen Freund Tonto mimt, sowie Ruth Wilson. Für Depp ist es eine Rückkehr in den Wilden Westen: 1995 war er „Dead Man“. ac

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