Berlin : Immer Ärger mit den Buslinien – gestrichen, gekappt oder ausgedünnt

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Bei der Einführung der neuen Buslinie 118 auf der südlichen Streckenhälfte der alten Linie 211 hat die BVG den NachmittagsFahrplan vom 10- auf den 20-Minuten-Takt ausgedünnt. Und das, obwohl die Busse gerade am frühen Nachmittag voll bis übervoll von Schulkindern sind. Neulich fuhr der Bus deshalb an meiner Haltestelle Waldhausklinik vorbei. Christiane Schuchard, Nikolassee

Dass der Ringbus 343 nur bis 20.21 Uhr, am Wochenende bis 18.01 bzw. 18.21 fährt, halte ich für einen Schildbürgerstreich. Gisela Becker, o. A.

Nachteilig ist die Kappung meiner von Heiligensee aus früher durchgehenden Verbindung, Linie 133 , nach Spandau. Da ich oftmals den Zug nutzen muss (mit Gepäck), ist es nervig, jetzt in Haselhorst auf den Anschlussbus warten zu müssen, um zum Spandauer Bahnhof zu gelangen. Brigitte Nelles, Mitte ( Bundestag)

Bis zu vier Wochen sollte man dem neuen Konzept schon geben, um zu sehen, ob es sich bewährt. Für die eigentlich Information der Fahrgäste blieb augenscheinlich kein Euro übrig. Lutz Kaufmann, Kreuzberg

Ich bin Krankenschwester im Franziskuskrankenhaus an der Budapester Straße und muss vor 6 Uhr meinen Frühdienst beginnen. Nach der Einführung des Winterfahrplans musste ich feststellen, dass die Fahrzeiten des 200er Busses geändert wurden, so dass ich gezwungen werde, drei Busstationen zu laufen. Angela Klapschus, Tegel

Vor allem den 112er Bus vermisse ich, da man jetzt weder durch die Matterhornstraße noch durch die Fischerhüttenstraße fahren kann. Charlotte Krahé, Schlachtensee

Die Streichung der Buslinie 219 ist absolut unverständlich. Die zentrale Busverbindung vom Kurfürstendamm zum Messegelände zu streichen, ist mehr als kurzsichtig. Gerade am Touristenmagnet Messe betreibt die BVG nicht Kundenwerbung, sondern deren Verprellung. Bettina Lilienthal, Peter Fieser, Wilmersdorf

Früher fuhr ich vom Roseneck mit dem Bus 186 und stieg einmal um bis Tempelhof. Die Fahrzeit: höchstens 45 Minuten. Heute 60 bis 70 Minuten, ich muss zweimal umsteigen. Sabine Nehls, Tempelhof

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