Berlin : Immer weniger Berliner sterben am Herzinfarkt Bessere Versorgung in der Klinik

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In Berlin sterben immer weniger Menschen an einem Herzinfarkt. Nach den neuesten Zahlen der Senatsgesundheitsverwaltung erlagen 1998 noch 1670 Menschen der Krankheit. Zwei Jahre später waren es nur noch 990. Vor allem die Versorgung in den Berliner Krankenhäusern hat sich verbessert. 1999 überlebte dort jeder siebte Infarktpatient nicht. 2001 starb nur noch jeder neunte. Hintergrund seien die ständig aktualisierten Behandlungsrichtlinien, an denen sich immer mehr Klinikärzte orientierten, sagt Birga Meyer vom Herzinfarktregister. Die Zahl der Überlebenden könne noch wesentlich höher sein. Denn noch stirbt jeder dritte Patient an dem Infarkt, bevor er in die Klinik eingeliefert wird. I.B.

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