Berlin : In Charlottenburg ist der Wettbewerb beendet, in Kreuzberg der Grundstein gelegt

Zwei innerstädtische Bauprojekte nehmen Form an. Während sich die "Spreestadt Charlottenburg" noch im Planungsstadium befindet, wurde für ein neues Gebäude der Bundesdruckerei der Grundstein gelegt.

Für die "Spreestadt" wurde ein zweiter städtebaulicher Wettbewerb veranstaltet. Sieger ist das Büro Hemprich / Tophof aus Berlin, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit. Auf dem Gebiet zwischen Spree und Landwehrkanal sollen 400 Wohnungen, Büros, Läden und eine Kita entstehen. In einem ersten Wettbewerb war bereits im März dieses Jahres über die Gestaltung des Geländes rund um die Königliche Porzellan-Manufaktur am S-Bahnhof Tiergarten entschieden worden. Für den dritten und letzten Bereich, der das ehemalige Siemensgelände am Salzufer umfasst, beginnt in Kürze ein konkurrierendes Gutachterverfahren. Nach Abschluss dieses Verfahrens liegen Ende dieses Jahres die konzeptionellen Grundlagen für die etwa 20 Hektar große "Spreestadt Charlottenburg" vor.

Das neue Gebäude der Bundesdruckerei in der Kommandantenstraße an der Grenze von Kreuzberg zu Mitte wird eine Bruttogeschossfläche von 14 600 Quadratmetern auf sieben Etagen umfassen. Die Fertigstellung ist für 2001 geplant. Die Kosten liegen bei 34 Millionen Mark. In dem Gebäude will die Bundesdruckerei dem wachsenden Bereich Forschung und Entwicklung sowie den Laborbereichen angemessene Arbeitsmöglichkeiten bieten.

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