Berlin : In die Tiefe, in die Höhe, in die Breite

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Vor allem am Brandenburger Tor ist Großbaustelle. Bis Sommer 2006, zur FußballWM, soll der Zugang zur neuen so genannten Stummel- U-Bahn 55 Richtung Hauptbahnhof fertig sein. Zunächst als Rohbau- Provisorium. Unter den Linden wird allerdings an einem weiteren Zugang gebaut. Zweite Baustelle ist die US-Botschaft , die im Frühjahr 2008 eröffnet werden soll. Für den Einbau der Sicherheitspoller ist der Gehweg Ebertstraße/ Behrenstraße seit Wochen aufgerissen.

FORUM FRIDERICIANUM

Wo der Alte Fritz als Reiterstandbild Unter den Linden steht, werden der Mittelstreifen verengt, Fahrbahnen schmaler, aber die Gehwege breiter. Noch im letzen Jahr standen hier gegenüber der Staatsoper Autos auf dem Mittelstreifen. Dafür wurde am Bebelplatz eine Tiefgarage gebaut. Die Straßenarbeiten sollen bis Mai beendet sein. In Sichtweite sind auf dem Friedrichswerder 47 schmale Wohnhäuser ( „Townhouses“) im Bau oder in der Planung. SCHLOSSPLATZ

Hier kündigt sich Berlins größte Abriss-Baustelle an. Der Palast der Republik, in dem gerade als Kunstobjekt eine alpine Berglandschaft entsteht, soll ab Dezember abgerissen werden.Die Arbeiten werden sich über das gesamte kommende Jahr erstrecken – sollte der Zeitplan eingehalten werden. Aber es gibt im Ausschreibungsverfahren ein Prozess-Risiko . Der Schloßplatz soll jedenfalls weitgehend abgezäunt sein, der Abtransport des Schutts erfolgt auf dem Spree-Weg.

ALEXANDERPLATZ

Bis zur Fußball-WM soll der Kaufhof am Alexanderplatz, wegen seiner Wabenfassade einst berühmt, komplett modernisiert sein. Äußerlich sichtbarer ist die Großbaustelle für das Einkaufszentrum „Alexa“, das unter anderem vom portugiesischen Investor Sonae errichtet wird. Es soll im Herbst nächsten Jahres fertig sein. Auf dem Gelände an der Alexanderstraße, wegen seiner Form „Banane“ genannt, will die städtische DeGeWo auch ein Hochhaus errichten.C. v. L.

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