In eigener Sache : Magazin „Neu in Berlin & Potsdam“ neu aufgelegt

Das Magazin „Neu in Berlin & Potsdam“ hilft Neubürgern, schnell heimisch zu werden. Jetzt gibt es eine aktualisierte Ausgabe.

Text: Stephan Wiehler Illustration: Lisa Rock
Illustration: Lisa Rock
Orientierung für Neu-Berliner bietet das aktualisierte Magazin „Neu in Berlin & Potsdam“.Illustration: Lisa Rock

Berlin bleibt doch Berlin! Ein verrückter Satz für eine Stadt, die sich dauernd verändert, und das dazu so schnell. Überall wird gebaut, Zehntausende kommen jedes Jahr neu in die Stadt. Was bleibt da vom Berliner Original? „Berlin bleibt doch Berlin! Da kannste nischt dran ändern.“ Das Lied mit diesen Zeilen sangen früher die Schöneberger Sängerknaben, längst vergessen, genau wie Will Meisel, der es schrieb, und zwar im Jahr 1949, als von Berlin wenig mehr übrig war, als der Überlebenswillen der Berliner, ihr beharrlicher Trotz, diese Stadt aus Trümmern wieder aufzurichten.

Typisch Berlin, diese rau gebürstete Ironie, die auch in schiefsten Lebenslagen Hoffnung macht und noch im größten Chaos kreative Kräfte weckt. Das wirkt ansteckend. Humor ist womöglich Berlins wichtigster Standortvorteil, weil der Stadt so viel Zukunft vorausgesagt wird, dass ihr die Gegenwart manchmal über den Kopf wächst.

Denn das Berliner Tempo der Veränderung hat sich seit Mauerfall und Hauptstadtumzug kräftig beschleunigt. Berlin wandelt sich, schneller als andere Städte – und wächst rasant. Allein im vergangenen Jahr zählte die Hauptstadt 47.990 neue Einwohner, seit 2010 sind 240.484 Menschen dazu gekommen – eine Großstadt mehr.

Orientierung nach dem Ankommen

Auch die Neuberliner verändern Berlin, mit ihren Ideen und Zukunftsplänen. Der Tagesspiegel hilft ihnen beim Ankommen und bietet Orientierung: mit dem Magazin „Neu in Berlin & Potsdam“, das wir in diesem Jahr komplett überarbeitet und aktualisiert haben. Es gab einiges zu tun, weil sich seit der ersten Ausgabe im vergangenen Jahr wieder so viel verändert hat.

Auf 244 Seiten beantworten wir die wichtigsten Fragen zu allen Lebensbereichen: Wie funktioniert die Stadt? Wie wohnt es sich in einzelnen Stadtteilen und Kiezen – und wo wird neu gebaut? Wie knüpfen Sie neue Verbindungen? Wo gehen Sie gut essen, wo steigen die besten Partys? Wie finden Sie eine passende Kita und die richtige Schule für Ihre Kinder?

Außerdem gibt es einen umfangreichen Serviceteil mit rund 500 Adressen und Empfehlungen von Tagesspiegel-Autoren, die in der Stadt zu Hause sind – und über die Themen schreiben, mit denen sie sich bestens auskennen: Wohnen, Verkehr, Bildung und Kultur, Essen und Trinken, Familie und Freizeit, Sicherheit, Shopping und mehr. Und weil wir hier in so schöner Nachbarschaft leben, stellen wir auch Potsdam, die wachsende Landeshauptstadt nebenan, ausführlich vor.

Mit unserem Magazin wollen wir die Neuberliner willkommen heißen, damit sie schnell heimisch fühlen.

Willkommenskultur in Berlin

Und echte Berliner werden können, wenn auch nicht gebürtige, so doch mindestens gut gebildete. Zu dieser Willkommenskultur können auch Sie, die erfahrenen Berlinerinnen und Berliner, etwas beitragen: Das Magazin „Neu in Berlin & Potsdam“ ist ein perfektes Geschenk für neue Nachbarn oder Kollegen.

Und für den ersten Smalltalk empfehlen wir unsere illustrierte Stadtkarte mit berlinischen Ikonen und Idiomen (da kiekste!) – ein kleiner Grundkurs in Lokalkolorit. Und weil Berlin immer internationaler wird, erscheint unser Magazin in Kürze auch in einer englischsprachigen Ausgabe, für den Titel „New in Berlin & Potsdam“ mussten wir bloß einen Buchstaben auswechseln.

Welcome! In einer Stadt, in der so wenig bleibt, wie es ist, kommt es darauf an, dass möglichst viele echte Berliner nachwachsen – woher sie ursprünglich kommen, ist dabei vollkommen egal. Berliner werden sie über kurz oder lang alle. Eine Marke für sich. In der Einwandererstadt Berlin war das immer so. Verrückt, aber es stimmt: Berlin bleibt doch Berlin. Weil es immer neue Berliner gibt.

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