Berlin : In eigener Sache

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Zu dem Beitrag „Künstler beklagen fehlenden Ernst in evangelischer Kirche“ im Tagesspiegel am Sonntag vom 11. Februar 2007:

Der Tagesspiegel bezieht sich in dieser Veröffentlichung auf einen Brief, den ich mit einigen Mitunterzeichnern an Bischof Wolfgang Huber geleitet habe. Anlass war zwar Verärgerung über manche Gottesdienstgestaltungen, der Brief war aber eher allgemein als Diskussionsbeitrag zu Entwicklungen in der Evangelischen Kirche formuliert worden.

Der Brief war dem Tagesspiegel auf seine Bitte hin zugeleitet worden unter dem ausdrücklichen Hinweis, dass es sich nicht um einen offenen Brief handle und die Journalistin zwar aus dem Text zitieren, nicht aber die Namen von Mitunterzeichnern oder anderen Informierten nennen dürfe.

In der Veröffentlichung wurden nun doch Namen genannt und das interne Diskussionspapier als „Kritik einer Gruppe prominenter Berliner an Landesbischof Huber“ bezeichnet. Das war sachlich nicht korrekt.

Dr. Jan D. Schmitt-Tegge,

Berlin, den 15. Februar 2007

Die Redaktion des Tagesspiegel bedauert das Missverständnis.

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