Berlin : In Fahrstuhlschacht gestürzt – überlebt

Im 5. Stock aus Kabine geklettert

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Es grenzt an ein Wunder, was einem 26-jährigen aus Mitte in der Nacht zum gestrigen Donnerstag geschah: Der junge Mann überlebte einen Sturz in den Fahrstuhlschacht aus der Höhe des fünften Stockes. Er war aus der Kabine geklettert – und stürzte 15 Meter in die Tiefe. Wie die Leitstelle der Feuerwehr auf Anfrage mitteilte, war der Mann mit dem Fahrstuhl wie üblich unterwegs hinauf in den Flur seiner Wohnung an der Poststraße im Nikolaiviertel.

Der Aufzug stoppte jedoch zwischen den Stockwerken, und der offensichtlich Alkoholisierte geriet in Panik. Schließlich sah der 26-Jährige keinen anderen Ausweg mehr, als sich selbst aus der Kabine zu befreien. So öffnete er den Ausstieg an der Decke und kletterte hinaus in der Absicht, ins Treppenhaus zu gelangen. Doch dabei verlor er das Gleichgewicht und stürzte etwa 15 Meter tief – der junge Mann überlebte mit einem gebrochenen Bein. Ein Nachbar bemerkte sein Wimmern. „So etwas habe ich noch nicht gehört“, sagte Peter Trebes von der Leitstelle der Berliner Feuerwehr. Unterdessen haben Fahrstuhl-Bauer vor solch eigenmächtigem Handeln gewarnt. kög

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