Berlin : In Köpenick tummeln sich Neonazis und NPD

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Der Bezirk TreptowKöpenick gilt als einer der Schwerpunkte rechtsextremer Umtriebe und entsprechender Kriminalität. Die Polizei registrierte 2003 insgesamt 77 „rechte“ Delikte, darunter elf Gewalttaten. Cliquen von Skinheads und Neonazis geraten häufig mit Linken aneinander. Außerdem versuchen Neonazis, unpolitische Jugendliche zu agitieren. Provokativ trat vor allem die Kameradschaft „Berliner Alternative Süd - Ost (BA-SO)“ auf. Mitglieder der BA-SO störten Veranstaltungen der SPD und beteiligten sich, auch mit „linken“ Symbolen, an Aufmärschen. Die von einem ehemaligen NPD -Mann geführte Gruppierung versuchte, mit anderen Kameradschaften in Berlin und Brandenburg eine Art Netzwerk aufzubauen. Parallel unterhalten die Neonazis Kontakte zur NPD. Die Partei hat im Jahr 2000 ihre Bundesgeschäftsstelle in die Seelenbinderstraße (Köpenick) verlegt und will dort ein Schulungszentrum etablieren. Die Neonazi-Gruppe „Vandalen“ hielt im September 2003 in Köpenick ihr Jahrestreffen ab. fan

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