Berlin : In Spandau boomt das Eisgeschäft

-

In Spandau ist eine neue Eiszeit angebrochen: Am Altstädter Ring, zwischen Rathaus und Fernbahnhof, eröffnete Olaf Höhn vom Eiscafé „Florida“ in der Klosterstraße gestern seine „Ellipse“ – ein ovales Bindeglied zwischen der AltstadtFußgängerzone und dem Shopping-Center Spandau-Arcaden. Zum Bauherren – wie schon zum Eismann – wurde Höhn aus Zufall. 1984 kaufte der Bäckerssohn und Maschinenbau-Ingenieur ein Eiscafé an der Klosterstraße. Für die kalten Köstlichkeiten war dort seine spätere Geschäftspartnerin Simone Gürgen verantwortlich.

Das „Florida“ wurde zur Institution. Zweieinhalb Millionen Kugeln gehen jährlich über den Tresen. In der „Ellipse“ sollte die längst überfällige Dependance entstehen. Als der Investor die Finanzierung nicht stemmte, ließ sich Höhn überreden, das Projekt selbst zu übernehmen. Weil der Umsatz auf rund sechs Millionen Kugeln steigen soll, baute er in der Nähe noch eine neue Produktionsstätte samt Schulungszentrum. Die Gesamtinvestition stieg so auf 4,2 Millionen Euro. In der „Ellipse“ eröffneten auch ein Automatensalon der Spielbank, eine Theaterkasse, ein SB-Center der Sparkasse, eine Bäckerei und ein Blumenladen. du-

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben