Berlin : In Spandau gibt es immer mehr Bewerber für das unbesetzte SPD-Ressort

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Während die übrigen Mitglieder des künftigen Spandauer Bezirksamtes feststehen, gibt es bei den Sozialdemokraten Gerangel um das neue Ressort mit dem Arbeitstitel "Wirtschaft, Finanzen, Verwaltung". Inzwischen stehen bereits vier Bewerber für den zusätzlichen Stadtratsposten in den Startlöchern.

Der als Favorit gehandelte Kreisvorsitzende Swen Schulz hat auf eine Kandidatur verzichtet. Weiter im Rennen ist dagegen neben der auf arbeitspolitische Themen spezialisierten Gewerkschaftssekretärin Burgunde Grosse auch der stellvertretende Kreisvorsitzende Uwe Ziesak, hauptberuflich Major im Kladower Jägerbataillon der Bundeswehr.

Neben den beiden Bezirksverordneten bewirbt sich auch der Ketziner Amtsdirektor Axel Hedergott. Er ist in Spandau als langjähriger Büroleiter von Ex-Bezirksbürgermeister Werner Salomon in guter Erinnerung und kann auf einschlägige Erfahrungen zurückblicken. Überraschend hat bei einer Sitzung der Spandauer SPD-Führung am Montagabend auch das Kladower Vorstandsmitglied Manfred Böttcher - Bruder der Schauspielerin Grit Böttcher - Anspruch auf den Stadtratsposten angemeldet. Nach einer Vorstellungstour durch die Ortsverbände soll der endgültige Kandidat nun bei einem Kreisparteitag am 30. Oktober gewählt werden.

Die Personaldebatte war ausgelöst worden, nachdem der unterlegene Spitzenkandidat Thomas Scheunemann erklärt hatte, für kein anderes Dezernat als das Bauressort zur Verfügung zu stehen. Dieser Posten wird jedoch von den Christdemokraten beansprucht und soll, wie bereits berichtet, durch Carsten M. Röding besetzt werden, der dafür auf sein Abgeordnetenhausmandat verzichtet.

Unstrittig ist die Besetzung des zweiten der SPD zustehenden Stadtratspostens. Ursula Meys soll den aus Altersgründen ausscheiden Jugendstadtrat Fredy Stach ablösen.

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