Berlin : Informationen zum Material

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Bei Asbest handelt es sich um ein faseriges Mineral, dessen verspinnbare Fasern unbrennbar und hitzebeständig sind. Sie werden unter anderem zur Herstellung feuerfester Schutzkleidung, von Dichtungen, Isolierungen, hitzebeständigem Papier, Asbest-Pappe und Asbestzement verwendet. Der Werkstoff ist ungiftig, Asbestfeinstaub gilt jedoch als Krebs erregend. Ab wie vielen Fasern ein Krebsrisiko besteht, ist nicht bekannt. Der seit 1979 verbotene Spritzasbest ist eine Isolationsmasse, die zu 90 Prozent aus Asbest besteht. Sie kann sich lösen und damit "schwach gebundene" Fasern freisetzen.

Asbestzement, der bis 1990 beispielsweise in Fassaden und Dächern verbaut wurde, besteht in der Regel zu 10 Prozent aus Asbest, der im Zement fest eingebunden ist. Nach Angaben des Berliner Instituts für Bautechnik gehen von zugelassenen Asbestzementprodukten im eingebauten Zustand keine Gesundheitsgefahren aus. Es gibt dafür kein generelles Sanierungsgebot, wie für schwach gebundene Asbestprodukte. Bei der Sanierung von Häusern mit asbesthaltigen Teilen ist aber eine Technische Richtlinie für Gefahrenstoffe einzuhalten, durch die eine Staubbildung vermieden werden soll.Fragen zu Asbest beantwortet unter anderem die Umweltberatungsstelle Messzelle der Technischen Universität unter Telefon 31 42 58 06

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