INFORMATIONEN ZUR IMMUNISIERUNG : Chronisch Kranke haben Vorrang

WER IMPFT?

An der Impfaktion beteiligt sind niedergelassene Hausärzte, Internisten, Gynäkologen, Chirurgen und Hautärzte.

WO WIRD GEIMPFT?

Unter der zentralen Behördennummer 115 sind die Adressen zu erfragen. Ebenso erteilen die Bezirke Auskünfte:

Charlottenburg-Wilmersdorf: 90 29-16 66 1;

Friedrichshain-Kreuzberg: 90 298-83 67;

Lichtenberg: 90 296-49 00;

Mitte: 90 18-45 123;

Marzahn-Hellersdorf: 90 293-31 00;

Neukölln: 6809-2666;

Pankow: 90295-2869/--2939;

Reinickendorf: 90294-5030; Spandau: 90279-4400;

Steglitz-Zehlendorf: 90299-2233;

Tempelhof-Schöneberg: 90277-7100;

Treptow-Köpenick: 90297-4772.

Allgemeine Auskünfte gibt die Bundesregierung unter 34 64 65 100.

Eine Liste der Praxen befindet sich im Internet: www.berlin.de/impfen. Falls die Seite nicht zu erreichen ist, stehen die Adressen auch auf www.tagesspiegel.de/impfen.

WER WIRD GEIMPFT?

Vorrang sollen zunächst chronisch Kranke, Schwangere und Behinderte haben. Nur wenn Kapazitäten frei sind, werden jetzt andere Impfwillige immunisiert.

GIBT ES NEBENWIRKUNGEN?

Die Immunisierung soll allgemein gut verträglich sein, allerdings kann es zu Rötungen oder Schwellungen an der Injektionsstelle und grippeähnlichen Symptomen kommen.

REICHT EINE IMPFUNG?

Medizinischer Konsens ist zurzeit, dass nur ältere Patienten ab 60 nach drei Wochen eine zweite, verstärkende Impfung erhalten sollen. Für alle Übrigen soll eine Injektion reichen. Der Schutz setzt nach 11 bis 15 Tagen ein. Zwischen einer Impfung gegen die klassische Influenza und der Schweinegrippe-Spritze sollten zwei bis drei Wochen liegen. Da das H1N1-Virus momentan alle anderen Grippeviren verdrängt, empfiehlt das Robert-Koch-Institut, sich zuerst gegen dieses impfen zu lassen.

WAS KOSTET DIE IMPFUNG?

Die Impfung ist kostenlos, und für den Besuch beim Arzt wird auch keine Praxisgebühr verlangt.

WAS TUN BEI SYMPTOMEN?

Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Husten – dies können auch Symptome der Schweinegrippe sein.

Wer befürchtet, daran erkrankt zu sein, sollte zu Hause bleiben und

umgehend telefonisch einen

Termin mit seinem Hausarzt vereinbaren – das rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. cs/tja

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben