Berlin : Inline-Skater wollen dienstags ab durch Mitte

Noch keine Genehmigung für Veranstaltungen ab April

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Mitte. Nach einer Durststrecke in den vergangenen zwei Sommern wollen Berlins InlineSkater künftig einmal wöchentlich die Straßen der Hauptstadt erobern. Von April an seien dienstags Touren mit bis zu 15 000 Skatern geplant, teilte der Inline- und Rollsport-Verband mit. Die Veranstaltung, die noch genehmigt werden müsse, sei keine Demonstration. Über Jahre hatten tausende Skater regelmäßig bei der „Bladenight Berlin“ für ihre Teilnahme am Straßenverkehr demonstriert.

Unter dem Titel „Berliner Nachtskaten“ seien im nächsten Sommer vier Touren rund um das Rote Rathaus geplant, wie der Rollsport-Verband mitteilte. Die maximal 15 Kilometer langen Strecken würden im Wechsel befahren. Bis in den September hinein soll der Dienstag nach dem Willen des Verbandes von 19 bis 23 Uhr den Berliner Rollschuhfahrern gehören. Auch Touristen seien eingeladen mitzufahren. Für die Unterhaltung der Sportler sollen neben den Touren auch Partys sorgen. „Inline-Skating ist längst kein Trendsport mehr, sondern ein etablierter Breitensport. Dafür müssen Räume geschaffen werden“, forderte ein Sprecher des Fördervereins „Berliner Nachtskaten“. Die Tour sei eine ganz „wunderbare Art“, die Stadt zu erkunden. Unter anderem sollen die Sportler auf dem Boulevard Unter den Linden und durch das Brandenburger Tor rollen. Die 1998 ins Leben gerufene Berliner Bladenight wurde als Demonstration angemeldet und startete zunächst mit 500 Teilnehmern, zwei Jahre später waren es schon 50 000 Skater. Die Tour startete alle zwei Wochen unweit der Siegessäule und führte über große Magistralen vorbei an Reichstag, Kanzleramt, durchs Brandenburger Tor und über den Pariser Platz. dpa

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