Innensenator verspricht Aufklärung : Henkel benennt NSU-Sonderermittler
27.09.2012 13:58 UhrHenkel hofft auf Feuerbach.
Henkel versicherte, dass er sich auch Aufklärung darüber erhoffe, „ob in meinem Verantwortungsbereich Fehler bei der Aufklärung gemacht wurden“. Feuerberg, der zuletzt die Abteilung für organisierte Rauschgiftkriminalität geleitet hatte, lobte Henkel mit den Worten: Er verfüge über die erforderliche „Überparteilichkeit und Unabhängigkeit“.
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Der so Gelobte sagte, er würde „gerne die überschwängliche Vorstellung von Senator Henkel runterbrechen“. Ein „ganz normaler Staatsanwalt“ sei er, seit 20 Jahren im Dienste der Berliner Justiz. Sieben Jahre sei er im Staatschutz tätig gewesen, zuletzt als stellvertretender Leiter der Schwerpunktabteilung Rechtsextremismus. „Insofern nehme ich für mich in Anspruch, zu wissen, wovon ich rede“.
Dies, so Feuerberg weiter, gelte auch für den „Einsatz von Vertrauenspersonen“. Denn dies sei bei Ermittlungen im Bereich der Organisierten Kriminalität ebenfalls üblich. Auch kenne er die Abläufe, wie „Kontakten mit der Bundesgeneralanwaltschaft“ und den „Sicherheitsbehörden des Bundes“ erfolgten. Feuerberg sagte weiter: „Neben der gebotenen Anteilnahme“ im Zusammenhang mit dieser „schrecklichen Tatserie“, sei auch eine „sachliche Analyse der Fehler der Sicherheitsbehörden“ dringend notwendig. Ziel sei es dabei auch, „konkrete Vorschläge, wie man künftig besser verfahren kann“, zu erarbeiten.
Dirk Feuerberg ist am 6. März 1963 in Berlin geboten, verheiratet und Vater von zwei Kindern.
Seit 2003 war er bei der Generalstaatsanwaltschaft Berlin tätig, zwischen 2004 und 2011 zunächst im Bereich der Dienstaufsicht, später als Ansprechpartner für islamistischen Terrorismus“. Seit November 2011 ist er Leiter der Abteilung für organisierte Rauschgiftkriminalität bei der Staatsanwaltschaft Berlin.































