Internationale Gartenausstellung : Unfall auf IGA-Spielplatz: Splitter im Bein

Es geschah auf einem hölzernen Kletterwal. Dort bohrte sich ein Splitter ins Bein einer Frau. Die IGA versichert: Alle Spielgeräte sind TÜV-überwacht.

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Gefährlicher Meeresriese? Der Walfisch auf dem IGA-Wasserspielplatz "Konrad reitet in die Südsee".
Gefährlicher Meeresriese? Der Walfisch auf dem IGA-Wasserspielplatz "Konrad reitet in die Südsee".Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Auf der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Marzahn hat sich eine Frau auf einem Klettergerüst verletzt. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr bereits am 30. April auf einem Spielplatz des IGA-Geländes.
Dort hielt sich die Frau laut „Bild“-Zeitung gemeinsam mit ihren Kindern und ihrem Mann auf. Sie kletterte auf ein großes Holzgerüst, das die Form eines Wals hat. Als sie sich von dem Wal heruntergleiten ließ, bohrte sich ein Holzsplitter in ihr Bein. Dieser soll 23 Zentimeter lang gewesen sein.

Ein Rettungswagen brachte die Verletzte ins Unfallkrankenhaus Marzahn

Die Feuerwehr wurde gegen 14.30 Uhr alarmiert, ihre Rettungskräfte brachten die Frau laut einem Sprecher ins Unfallkrankenhaus Marzahn. Dort wurde sie ambulant versorgt und dann entlassen. Wegen Komplikationen musste sie aber später offenbar notoperiert werden.
Vorwürfe, dass es Verzögerungen bei der Rettung gab, wies die Feuerwehr zurück. Es gebe auf dem IGA-Gelände ein „vernünftiges Hilfesystem“. Alle Orte könnten von Rettungskräften erreicht werden.

Der Wal wird nun erneut technisch gecheckt

Die IGA-Leitung teilte am Dienstag mit, sie habe erst am Montag dieser Woche vom Unfall erfahren. Keiner der am 30. April im Bereich des Spielplatzes tätigen Mitarbeiter sei auf das Geschehen aufmerksam gemacht worden oder habe es bemerkt. Die Spielanlage werde nun erneut technisch untersucht.

TÜV-Experten hätten die Spielgeräte zur Eröffnung freigegeben, zusätzlich würden diese wöchentlich vom TÜV kontrolliert. Zum Vorworf, die Verletzte habe zu lange auf Hilfe warten müssen, teilt die IGA mit: „Wir prüfen alle Umstände, die zum Unfall geführt haben sollen. Auf dem Gelände sind jederzeit ein Rettungswagen und sechs Sanitäter verfügbar.“

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