Investitionen : Eine Milliarde Euro fließt in die Infrastruktur

Potsdam - Rund eine Milliarde Euro will Brandenburgs Infrastrukturministerium in diesem Jahr teils investieren, teils als Fördermittel ausreichen. Damit liegen die geplanten Ausgaben in etwa auf Vorjahresniveau. Das Geld werde vor allem in den Verkehr, die Stadtentwicklung und die Sanierung von ehemaligen Braunkohleabbaugebieten fließen, sagte Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD).

Enthalten sind in der Summe auch 54,5 Millionen Euro, die Brandenburg aus dem ersten Konjunkturprogramm des Bundes für den Straßenbau erhält. Davon würden 37 Millionen Euro für bereits laufende Maßnahmen ausgegeben. Zudem könnten unter anderem die Planungen für die Ortsumgehungen von Königs Wusterhausen und Herzfelde beschleunigt werden, so dass für 2010 mit dem Baubeginn zu rechnen sei. Insgesamt will Brandenburg 2009 rund 500 Millionen Euro in den Straßenausbau investieren, unter anderem für die Arbeiten am Dreieck Nuthetal, an der A 12 nach Frankfurt (Oder) und der A 11 Richtung Stettin.

Weitere rund 52 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm bekommt das Land bis 2013 für die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude. Aus dem zweiten Paket, über das derzeit verhandelt wird, erwartet Dellmann lediglich zusätzliches Geld für die Stadtentwicklung. Wie hoch die Summe ausfallen werde, lasse sich noch nicht sagen. mat

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