Berlin : Investor der „Hellen Mitte“ ist pleite

Hellersdorfer Zentrum bleibt zunächst unvollendet

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Der Investor für das Zentrum „Helle Mitte“, die Märkische Entwicklungs und Ansiedlungsgesellschaft (Mega AG), ist pleite. Ende September hat das Unternehmen nach Auskunft des kaufmännischen Leiters, Oliver Klingberg, Insolvenz beantragt.

Jetzt ist zu befürchten, dass das Hellersdorfer Zentrum – zwischen Stendaler- und Hellersdorfer Straße gelegen – unvollendet bleibt. Denn zurzeit kann niemand sagen, ob die nötigen Millionenbeträge für das Herzstück des Zentrums, einen zentralen Stadtplatz, fließen werden. Unklar bleibt auch, woher die Gelder für den seit 1994 geplanten 7,5 Hektar großen Stadtteilpark kommen sollen. Der Bezirk wandte sich deshalb an den Senat. „Das Land Berlin muss als Vertragspartner der Mega, auf die Einhaltung der Mitte der 90er Jahre getroffenen Vereinbarungen dringen“, betont der Stadtrat für Stadtentwicklung Heinrich Niemann (PDS). Im Senat werden zurzeit die Unterlagen geprüft, erklärt Petra Rohland, Sprecherin von Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD). Als Gründe für die Insolvenz nennt Oliver Klingberg unter anderem die Übernahme von Generalmietverträgen. Dennoch habe man den Großteil der Verpflichtungen in Hellersdorf bereits erfüllt, so der kaufmännische Leiter. Schließlich gebe es im Zentrum „Helle Mitte“ über 180 Geschäfte. bey

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