Berlin : Israelische Botschaft: Viel Glas, viel Polizei

apa

Die Anwohner in der Auguste-Viktoria-Straße in Grunewald werden sich daran gewöhnen müssen: Seit die israelische Botschaft Mitte Dezember aus der Schinkelstraße ein paar Blocks weiter gezogen ist, stehen Wasserwerfer und Polizeiwagen an der Ecke Reinerzstraße. Auf dem weitläufigen Gelände mit dem Neubau der israelische Architektin Orit Willenberg-Giladi und der umgebauten Residenz des Botschafters patrouillieren Polizisten und Sicherheitskräfte, während noch am Garten gearbeitet wird.

Auch als gestern der neue israelische Botschafter Shimon Stein erstmals Journalisten zum Pressegespräch unter der neuen Adresse anlässlich seines Amtsantrittes geladen hatte, waren in den oberen Stockwerken die Handwerker noch zu Gange. Das architektonische Konzept des ersten israelischen Botschaftsneubaus in Berlin ist auf Transparenz ausgelegt, viel Glas ist verbaut worden. Stein hob das Konzept des "offenen Hauses" hervor. Auch öffentliche, kulturelle Veranstaltungen sollen hier ausgerichtet werden.

Die ehemalige Vertretung in der Schinkelstraße - ein Mietobjekt - ist derweil verwaist. Als die Botschaft ihr Vorhaben angekündigt hatte, in die Auguste-Viktoria-Straße Straße zu ziehen, gab es von den Anwohnern Bedenken um ihre eigene Sicherheit. Doch der israelische Gesandte Mordechay Lewy, der vom vergangenen Sommer bis zu Steins Amtsantritt Geschäftsträger Israels in Deutschland war, sieht keine Probleme mehr: "Als ich kam, waren die Wogen schon längst geglättet." Und Stein verspricht: "Die Sicherheitsvorkehrungen werden kein Hindernis dabei sein, an dem Ziel des offenen Hauses festzuhalten."

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