Jahresbilanz : Berliner Zoo: Besucherzuwachs auch ohne Knut-Effekt

Der Berliner Zoo verzeichnet für 2006 die größte Steigerung der Besucherzahlen seit sechs Jahren. Der Tierpark Friedrichsfelde im Ostteil der Stadt vermeldet hingegen einen Besucherrückgang.

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Der Besucheransturm, der durch den kleinen Knut ausgelöst worden ist, schlägt in der neuesten Bilanz noch gar nicht zu Buche. -Foto: dpa

BerlinDie Zoologischer Garten Berlin AG hat heute ihre Jahresbilanz für 2006 vorgestellt. Demnach verzeichnete der Zoo ein Umsatzplus von 13 Prozent. Die Einnahmen stiegen von 10,75 Millionen Euro (2005) auf 12,2 Millionen 2006. "Das ist die größte Steigerung in den vergangenen sechs Jahren", sagte Zoo-Vorstand Gerald Uhlich in Berlin. Die Besucherzahlen stiegen im selben Zeitraum von 2,33 Millionen im Jahr 2005 um 7,4 Prozent auf 2,5 Millionen.

Demgegenüber verzeichnete der angeschlossene Tierpark im Ostteil der Stadt ein Besucherminus von 18 Prozent. Kamen im Jahr 2005 noch 1,05 Millionen Gäste in die Einrichtung in Berlin-Friedrichsfelde waren es im Vorjahr 865.000 Menschen. Der Umsatz des Tierparks fiel von 5,5 auf 4,3 Millionen Euro.

Besucherzuwachs ohne Knut-Effekt

Uhlich erklärte den Rückgang mit "unverhältnismäßig hohen Steigerungen 2005 gegenüber den Vorjahren durch drei Elefantengeburten und das Tierparkjubiläum".

Zugleich betonte er, dass der Besucherzuwachs für den Zoo noch ohne den so genannten Knut-Effekt zustande kam. Knut war im Dezember 2006 geboren und im März 2007 erstmals vorgestellt worden. (mit ddp)

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