Berlin : Jahreswende 1997/1998 nur ganz knapp an der Massenpanik vorbei

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Silvester 1997/98 flüchteten sich Besucher vom total überfüllten Platz ins eigentlich fürs "normale" Publikum geschlossene Adlon. Direktor Jean van Daalen forderte damals, künftig auf derartige Großfeiern auf dem Platz zu verzichten. Damals sollen sich 100 000 Menschen dort gedrängt haben, fast brach eine Panik aus. Erwartet wurden vor zwei Jahren nur 40 000 Menschen. Wegen unkontrollierter Knallerei mit mitgebrachten Feuerwerkskörpern gab es mehr als 100 Verletzte. Wochen später war die Beinahe-Massenpanik Thema im Abgeordnetenhaus. Polizeipräsident Saberschinksy kündigte damals an, dass alkoholische Getränke in Flaschen bei Partys auf dem Platz künftig tabu sein sollen.

Zur Katastrophe wurde der Jahreswechsel 89/90, am erstmals offenen Tor. Ein Mensch starb und 111 wurden verletzt, vor allem durch den Einsturz einer Videowand. 520 Leute erkletterten das Tor und beschädigten die Quadriga schwer. Dieses erste "Fest" auf dem Pariser Platz war spontan und hatte keinen Veranstalter.

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