• James Bonds Hubschrauber landet in Schönefeld Bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung

Berlin : James Bonds Hubschrauber landet in Schönefeld Bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung

können Besucher Mitte Mai 300 Fluggeräte besichtigen

Volker Eckert

Das größte Transportflugzeug der Welt und die kleinste zweimotorige Maschine – das sind nur zwei von rund 300 Flugzeugen, Hubschraubern, Oldtimern, die die Besucher der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung vom 10. bis 16. Mai auf dem Flughafen Schönefeld erwarten. Dazu ein Flugprogramm mit rund 100 Maschinen und außerdem Flugsimulatoren zum Ausprobieren. Mehr als 1000 Aussteller kommen, die Veranstalter versprechen „so viele Attraktionen wie nie“.

Höhepunkt der Flugschauen werden die Vorführungen der nationalen Fliegerstaffeln der Schweiz und Frankreichs sein. Am Boden können die Besucher zum Beispiel den Hubschrauber „Tiger“ inspizieren, der im James-Bond-Film „Golden Eye“ zum Einsatz kam, und das mit 30 Metern Spannweite größte Segelflugzeug der Welt. Die Veranstalter hoffen außerdem, Teile der Kabine des von Airbus entwickelten neuen Riesenpassagierfliegers A380 zeigen zu können. Im Flugsimulator können Besucher sich fühlen wie in einem Eurofighter. Wem das zu bodennah ist, der kann mit dem Doppeldecker „Anna“ oder einer „Tante Ju“ – der Ju 52 – abheben.

Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr einen „Career Day“, an dem sich Schüler und Studenten über Berufschanchen in der Branche informieren können. Neu ist außerdem ein Bühnenprogramm, in dem Musiker wie die Band Overground und Suzie Quattro auftreten und eine Big-Band der Bundeswehr.

Der Eintrittspreis liegt, wie vor zwei Jahren, bei 15 Euro (ermäßigt 8). Neu ist eine Familienkarte, die für einen Erwachsenen mit Kindern bis 14 Jahre 20 Euro und für zwei Erwachsene 35 Euro kostet. Anders als in den Vorjahren steht die Ausstellung den Besuchern diesmal nur an drei statt wie bisher vier Tagen offen: vom 14. bis zum 16. Mai. Da unverändert mit rund 200000 Gästen gerechnet wird, stehen mehr Eingänge als sonst zur Verfügung. Mit längeren Wartezeiten müssen die Besucher aber allein wegen der stark verschärften Sicherheitskontrollen rechnen.

Für Autofahrer stehen auf dem Gelände 13 000 Parkplätze zur Verfügung. Die Veranstalter empfehlen aber, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Vom S-Bahnhof Altglienicke, dem U-Bahnhof Rudow, dem S-Bahnhof Schönefeld und dem Flughafen fahren wieder Shuttle-Busse gratis zum ILA-Gelände. Wer exklusiver anreisen will, kann morgens um 10 Uhr mit einem Rosinenbomber vom Flughafen Tempelhof starten. Das Ticket dafür kostet 83 Euro, Eintritt inklusive.

Die Info-Hotline ist geschaltet unter der Telefonnummer 030-30386006. Umfangreiche Informationen im Internet, auch zu Reservierungen, unter www.ila-berlin.de

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