Berlin : Jetzt hat der Täter ein Gesicht Rossmann-Überfall: Kripo hofft auf Zeugen

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Mit der Veröffentlichung eines Phantombildes hofft die Kripo, den Mord an der Drogerie-Kassiererin Regina G. aufzuklären. Die 46-Jährige war am 10. Dezember gegen 18.20 Uhr an der Hintertür einer Filiale der Firma Rossmann in Pankow-Buch in Gegenwart zweier Kolleginnen niedergestochen worden. Vermutlich hatte der Unbekannte es auf die Tageseinnahmen der Filiale abgesehen, als er sein Opfer abpasste. Der Polizeipräsident hat eine Belohnung von 10 000 Euro ausgesetzt, die Rossmann auf 15 000 Euro aufstockte.

Mittlerweile konnte die Kripo eine mögliche Fluchtrichtung des Täters zur Wolfgang-Heinz-Straße in Buch eingrenzen. Von den Kolleginnen des Opfers wurde er als 1,70 Meter groß und schlank beschrieben. Er trug dunkle Kleidung und ist vermutlich Linkshänder. Zeugen, die sich nahe des Tatortes oder Fluchtweges aufhielten, sollten sich am Kripo-Telefon unter 4664911501 melden.

Insgesamt mussten die sieben Mordkommissionen Berlins in diesem Jahr etwa 100 Taten ermitteln, nur sechs Fälle blieben unaufgeklärt. Zu diesen gehören der Mord in der Drogerie Rossmann und die Messerstiche am vergangenen Montag, mit denen ein 18-Jähriger in einem Köpenicker Bus getötet wurde. Die Polizei weiß auch noch nicht, wie der Säugling ums Leben kam, der man am 3. Februar in einer Mülllieferung aus Marzahn entdeckt hat. Ungeklärt sind auch folgende Morde: Am 16. Februar wurde ein 69-jähriger Friedrichshainer tot und gefesselt in der Libauer Straße 10 aufgefunden. Seit dem 8. Mai wird der 49-jährige Alexander Luchterhandt aus Lichtenberg vermisst. Am 7. Oktober wurde die 78-jährige Russin Fira Miller erwürgt in ihrer Wohnung in der Schöneberger Motzstraße aufgefunden. Ha

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