Berlin : Jüdisches Museum: Eine Buskolonne für die Ehrengäste

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Fast 500 Polizisten werden heute Nachmittag und Abend die Feierlichkeiten zur Eröffnung des Jüdischen Museums sichern. Dazu kommen noch Personenschützer des Bundeskriminalamtes. Bereits am Freitag begannen Spezialisten damit, die Umgebung des Museums nach Sprengstoff abzusuchen; Absperrgitter wurden aufgestellt.

Die Lindenstraße wird heute ab 17.30 Uhr von Gitschiner Straße bis Kochstraße gesperrt sein. Die Sperrung wird Montag früh um 4 Uhr wieder aufgehoben. Zu Verkehrsbehinderungen wird es heute auch im Bereich der Philharmonie kommen, möglicherweise schon ab 15 Uhr, heißt es bei der Polizei. Um 17 Uhr beginnt dort das Fest mit einem Konzert für 2400 Gäste.

Heikel wird es dann im Anschluss, so ab halb sieben: 850 geladene Gäste werden von der Philharmonie zum Jüdischen Museum gebracht. Unter ihnen Bundeskanzler Schröder, Innenminister Schily und Kultur-Staatsminister Nida-Rümelin, der israelische und der amerikanische Botschafter, Henry Kissinger und weitere Ehrengäste aus den USA und Israel, aus Politik, Kultur und Gesellschaft. Einige fahren im eigenen Dienstwagen, für die anderen stehen mehr als 20 Busse und fast 50 Limousinen bereit, die, so eine Museumssprecherin, in Kolonne fahren sollen.

Ob es deshalb weitere, kurzfristige Sperrungen der Strecke geben wird, war am Sonnabend nicht zu erfahren. Geht alles nach Plan, fährt der erste Bus um 18.40 Uhr an der Philharmonie los, der letzte um 19.15 Uhr und soll um 19.30 am Jüdischen Museum sein. In dieser Zeit sind weitere Verkehrsbehinderungen in Mitte und Kreuzberg nicht ausgeschlossen.

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