Dracula Untold : Manchmal braucht die Welt ein Monster

Der Film „Dracula Untold“ berichtet über die Dinge, die über Dracula bisher unerzählt geblieben sind. Doch ist das unterhaltend? Wir haben den Film für euch gesehen. Ihm fehlt etwas Bis(s).

Cyrill Callenius
Luke Evans spielt den transsilvanischen Prinzen Vlad Tepes.
Luke Evans spielt den transsilvanischen Prinzen Vlad Tepes.Foto: promo

Für den Prinz von Transsilvanien, Vlad Tepes (Luke Evans), sieht die Zukunft ziemlich düster aus. Ein Krieg mit den Türken bahnt sich an. Der Prinz will sein Land und seine Familie beschützen. Manchmal braucht die Welt keinen weiteren Helden, manchmal braucht die Welt ein Monster. Und so wird der Prinz zu Dracula.

Sowohl Dominic Cooper als Anführer der Türken, Luke Evans und auch Sarah Gadon, als Ehefrau Vlads, machen vor der Kamera eine gute Figur. Leider schafft es der Film zu wenig Geschichte zu schnell zu erzählen. Das Erzähltempo ist zu hoch, gerade sieht man noch den Prinzen durch seine Hallen schreiten, im nächsten Moment klettert er (übrigens aus komplett unverständlichen Gründen) einen Berg hinauf um sein Land zu retten.

100 Millionen $ wurden in diesen Film gesteckt und in Teilen sieht man ihm das auch an. Die Schlachten sind teilweise gut in Szene gesetzt und auch die gesamte Optik passt ziemlich gut zu einem Vampir-Film (mit echten Vampiren, die in der Sonne zu Staub zerfallen). Leider gibt es etwas zu wenig Kämpfe für einen großen nur darauf ausgelegten Blockbuster. Teilweise überzeugen die Kampfchoreographien, aber in einer Schlacht nur die Spiegelung derselbigen in einem Schwert zu zeigen, ist meiner Meinung nach eine fatale Fehlentscheidung!

Was am Ende bleibt ist ein charakterloser Film, der als seichte Unterhaltung in Teilen Spaß gemacht hat, aber kaum länger in Erinnerung bleibt.

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