Was wir trinken : Gekkos sind nachtaktive Tiere

Cola muss nicht braun sein, Brausen müssen keine chemischen Verstärker enthalten und Limonaden nicht nur nach Zitrone schmecken. Wir haben uns mit Berliner Brauern getroffen. Teil 5 - gekkoMate.

Wiebke Ursprung
Bastian Heuser mit seiner Gekko-Mate.
Bastian Heuser mit seiner Gekko-Mate.Foto: privat

In jedem Berliner Spätkauf wird man überflutet von den vielen verschieden bunten Sorten von Mategetränken. Doch was ist, wenn man vom Geschmack der allseits bekannten Club Mate noch nicht überzeugt ist? Welche Alternativen gibt es? Vor ein paar Wochen bin ich auf ein neues Mategetränk gestoßen, das mich begeistert hat. Gekko-Mate ist eine neue Variante von Mategetränk, das klingt schon in dem auffälligen Namen mit. Ein Grund, um nachzuforschen.

Gekko-Mate ist seit 2013 auf dem Markt und wird aus nur kurz oder gar nicht gerösteten Mateblättern  hergestellt. Daher schmeckt sie floral und fruchtig. Zu ihrem neuen Geschmack gehört auch die süße Note des Agavendicksafts. Dies sind die wesentlichen Unterschiede zu den bekannten Mategetränken. Auf die Idee kam Bastian Heuser gemeinsam mit seiner Frau, einer gebürtigen Brasilianerin. Auf ihren Reisen durch Brasilien hat er die „echten“ Mategetränke kennengelernt. Der seltsame Name Gekko-Mate stammt auch von diesen Reisen, weil es in Brasilien so viele Gekkos gibt. Außerdem spielt der Name auf die belebende Wirkung der Mate an, denn Gekkos sind nachtaktive Tiere.

Auch eine soziale Ader hat die Gekko-Mate, denn ein Teil der Erlöse geht an die Organisation „Ein Platz für Kinder“.

Gekko-Mate kostet 1,20-1,50€ im Späti eures Vertrauens. „Wenn nicht, dann solltet ihr euch fragen, ob ihr wirklich im richtigen Späti einkauft“, sagt Bastian Heuser.

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