Berlin : Junge Eliten, nicht müde zu kriegen

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Wenn man von amerikanischen EliteInstitutionen spricht, ist oft die Rede von Harvard oder dem MIT. „Ich gebe Ihnen Juilliard“, rief der amerikanische Geschäftsträger John A. Cloud den Gästen seines Empfangs im Atrium der Deutschen Bank zu. Die waren zu dem Zeitpunkt aber sowieso schon hingerissen von dem großartigen Konzert, das die Schüler einer der berühmtesten Musikschulen der Welt unter der Leitung ihres Dirigenten James DePreist zum Abschluss des „Young Euro Classic“-Festivals gegeben hatten. An der Juilliard School in New York studieren 800 junge Musiker aus 43 Ländern. Die besten von ihnen befinden sich derzeit auf einer anstrengenden Europa-Tournee, bei der Berlin zwischen Luzern und Helsinki eingeschoben war. Am Vorabend waren sie spät in der Nacht erst eingetroffen, hatten den Vormittag zur Stadtbesichtigung genützt und fotografierten sich um Mitternacht noch gegenseitig beim Empfang, obwohl die Wecker schon wieder auf 5 Uhr morgens gestellt waren. Seit 1983 war es der erste Auftritt des Orchesters in Berlin. Viele von denen, die ihm heute angehören, waren damals noch gar nicht geboren. Für John A. Cloud war es ein glanzvoller Schlusspunkt seiner Zeit als vorübergehender Leiter der US-Botschaft. Am heutigen Mittwoch trifft der neue Botschafter William Robert Timken jr. ein. Bi

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