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Berlin : Käufer für Augenklinik Marzahn gesucht

Schindler-Gruppe will sich vom Krankenhaus trennen /Betreiber kritisieren mangelnde Unterstützung des Landes bei Erweiterungsplänen

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Von Ingo Bach

Die Augenklinik Marzahn steht zum Verkauf. Nach Tagesspiegel-Informationen hat der Betreiber, die Bremer Schindler-Gruppe, das kleine Krankenhaus bundesweit ausgeschrieben. Insgesamt verfügt die Augenklinik über 51 Betten. 70 Mitarbeiter, davon 18 Ärzte, sind von dem geplanten Verkauf betroffen. Man wolle sich wieder auf das Kerngeschäft beschränken, sagte Unternehmenssprecher Jürgen Schüler. Schindler betreibt vor allem in Norddeutschland mehrere Seniorenheime. In Berlin besitzt das Unternehmen den Heimverbund Marzahn, der aus vier Häusern besteht. Und darüber hinaus seit 1996 auch die Augenklinik Marzahn. Das Land sei den Wünschen der Betreiber nicht weit genug entgegengekommen, heißt es von Schindler. „Wir hatten expandieren wollen, boten an, auf dem jetzigen Gelände im Griesinger-Krankenhauses unsere Gebäude zu erweitern oder die Klinik Kaulsdorf hinzuzukaufen“, sagt Schüler. Kaulsdorf ging stattdessen an den landeseigenen Gesundheitskonzern Vivantes. Eine Erweiterung wurde ebenfalls abgelehnt.

Von Insidern hört man andere Hintergründe. Ein Problem sei die Spezialisierung der Klinik auf die Augenheilkunde. Gerade die Katarakt-Operationen zur Behandlung des Grauen Stars werden zunehmend ambulant vorgenommen. Das heißt, der Klinik brechen wichtige Einnahmen weg. Hinzu kommen die Verluste der Rettungsstelle. Mit der neuen Abrechnung nach der ärztlichen Gebührenordnung seit April haben sich ihre Einnahmen halbiert.

Probleme hat Schindler auch mit seinen Expansionsplänen im Pflegeheimbereich. Erst vor wenigen Tagen lehnte es das Land ab, ein weiteres Altenheim der Schindler-Gruppe in Berlin zu finanzieren. Noch gelten in der Hauptstadt für Investoren paradiesische Gesetze, wonach der Bau eines Seniorenheims zu hundert Prozent vom Land finanziert wird. Doch die Bedingungen sollen sich ändern. Die Gesundheitsverwaltung arbeitet an einer Gesetzesänderung, nach der in Berlin, wie in anderen Bundesländern schon lange üblich, die Seniorenheime nur teilgefördert werden.

Doch dies sei ein von der Augenklinik völlig unabhängiges Problem, betont Unternehmenssprecher Schüler. Die Haushalte von Heimverbund und Augenklinik seien streng getrennt. Vor fünf Jahren sanierte Schindler die ehemalige Augenabteilung des Friedrichshainer Krankenhauses in Marzahn mit Millionenaufwand. Rund 17 Millionen Euro steckte die Firma in das Haus – „ausschließlich Eigenkapital der Familie Schindler und Bankkredite“, sagt Schüler. „Wir haben auf jegliche Förderung des Landes verzichtet, weil wir in unseren unternehmerischen Entscheidungen frei bleiben wollten.“

Frei will man auch in der Entscheidung sein, die Klinik zu verkaufen. Schindler hofft, einen zweistelligen Millionenbetrag erlösen zu können. Einer der ersten Kaufkandidaten ist sicher das Unfallkrankenhaus Marzahn (UKB), mit dem die Augenklinik schon jetzt eng kooperiert. Auch Vivantes denkt über ein Engagement nach, zumal sich die Klinik auf dem Gelände des Griesinger Krankenhauses befindet, das zu Vivantes gehört.

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