Kampagne zur Anerkennung von Muslimen : "Wir versuchen ein bisschen, mit Klischees zu spielen"

Mit dem Projekt "jung, muslimisch, aktiv", kurz Juma, wirbt Organisation Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie nun für die Anerkennung der Muslime. Eine Woche sollen die Poster an verschiedenen Orten hängen.

Die Macher. Und ihre Plakate. Foto: dpa
Die Macher. Und ihre Plakate.Foto: dpa

Ein Imam im Hertha-Fanblock, eine Frau mit Kopftuch im Schrebergarten – mit Plakaten wie diesen soll für mehr Anerkennung von Muslimen geworben werden. Von Dienstag an seien die Poster eine Woche lang an 500 Orten wie Bushaltestellen und Litfaßsäulen zu sehen, kündigten die Initiatoren an. Träger der Kampagne sind die Organisation Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie sowie deren Projekt Juma („jung, muslimisch, aktiv“). „Wir versuchen ein bisschen, mit Klischees zu spielen“, sagte Kübra Özermis vom Juma-Projekt. So fiebert der Imam im blau-weißen Trikot von Hertha mit anderen Fans im Fußballstadion. Unter dem Bild steht: „Fanatiker“. dpa

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