Berlin : Kampfhunde: Keine "Tötungswelle" - Tierheim weist Berichte zurück

Das Tierheim Lankwitz hat Presseberichte über eine "Tötungswelle" bei Kampfhunden als unzutreffend zurückgewiesen. Eine Häufung von Tötungen in diesen Tagen gebe es nicht, sagte Carola Ruff vom Tierheim am Montag. Dagegen würden "immer wieder Tiere eingeschläfert, wenn sie sehr aggressiv sind". Voraussetzung dafür sei, dass bei den Hunden alle Trainingsmaßnahmen nicht geholfen hätten und die Tiere auch nicht mit anderen Hunden zusammen gehalten werden könnten. Ein Zusammenhang zwischen solchen Tötungen und der gegenwärtig in Berlin geführten Diskussion um ein mögliches Verbot von Kampfhunden bestehe nicht.

Der Anteil von Kampfhunden im Tierheim habe sich in den vergangenen Jahren erhöht. Die Wohnungsbaugesellschaften kontrollierten zunehmend, ob Hunde als gefährlich auffielen und ob ihre Haltung genehmigt sei. Im Tierheim Lankwitz befänden sich derzeit zirka 250 Hunde, von denen etwa 40 bis 50 Kampfhundrassen angehörten.

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