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Kampfjets über Tegel : Flieger-Eskorte für mongolischen Präsidenten

Vier Abfangjäger der Luftwaffe begleiten ein Flugzeug, das gegen 14.00 Uhr auf dem Berliner Flughafen Tegel landet.

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Gegen halb zwei Uhr nachmittags fliegt diese mongolische Linienmaschine (Mitte), begleitet von vier Abfangjaegern der Luftwaffe über Berlin -Heinersdorf.
Gegen halb zwei Uhr nachmittags fliegt diese mongolische Linienmaschine (Mitte), begleitet von vier Abfangjaegern der Luftwaffe...Foto: Eventpress

Das Flugzeug der Linie "Mongolian Airline" landete am frühen Nachmittag von vier Eurofightern begleitet in Tegel. Nach Aussage der Deutschen Flugsicherung begleiteten die Kampfjets das Flugzeug bereits seit Rostock während der gesamten Flugzeit über deutschem Staatsgebiet - Mitsamt Überflug und Salutschuss zur Landung in Berlin - die volle militärische Ehre, die erteilt werden kann.

Oberstleutnant i.G. Holger Neumann, Sprecher des Verteidigungsministeriums für die Angelegenheiten der Luftwaffe: "Wenn Sie sich an den Papstbesuch erinnern, da war es auch so. Vier Kampfjets sind normal, wenn aus protokollarischen Gründen geflogen wird." Ein Sprecher der Luftwaffe bestätigte diese Darstellung. Es sei ganz "normal", dass bei einer Ehreneskorte der ausländische Staatsgast während der gesamten Zeit über dem deutschen Territorium von vier Maschinen begleitet wird.

User im Microbloggingdienst Twitter spekulierten, ob es sich bei dem "mongolischen Staatsgast" um den Präsidenten Tsakhia Elbegdorj handelt. Diese Annahme wurde inzwischen vom Sprecher der deutschen Luftwaffe bestätigt: Die Abfangjäger begleiteten die Maschine des Präsidenten bereits seit circa 70 Kilometer. Nach Ansicht des Sprechers kam die Maschine jedoch nicht aus Richtung Rostock, sondern aus dem Nordosten.

Präsident Elbegdorj ist zusammen mit seiner Frau Khajidsuren Bolormaa zum Staatsbesuch bei Joachim Gauck. „Deutschland und die Mongolei sind einander seit bald einem Jahrhundert vor allem durch vielfältige menschliche Kontakte eng verbunden. Die demokratische Entwicklung des Landes, für die Präsident Elbegdorj steht und seine wirtschaftliche Dynamik eröffnen große Perspektiven für die zukünftige Zusammenarbeit. Ich freue mich, dass die Mongolei der Partnerschaft mit Deutschland so hohe Bedeutung beimisst.“, wird Bundespräsident Gauck auf der offiziellen Homepage zitiert.

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