Katastrophenschutzwoche in Berlin : Die Katastrophen von heute

Bernd Matthies über den Katastrophenschutz im 21. Jahrhundert. Er wundert sich was heute aus den ganzen Katastrophen geworden ist. Eine Glosse.

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Nicht nur die Feuerwehr soll gezielt auf Katastrophen vorbereitet sein.
Nicht nur die Feuerwehr soll gezielt auf Katastrophen vorbereitet sein.Foto: DPA

Wir blicken gespannt voraus auf die Berliner Katastrophenschutzwoche. Was wird sie uns bringen? Ratschläge auf jeden Fall. Die Experten von Vivantes nehmen das Wichtigste schon mal vorweg: Die fünf wichtigsten Dinge für den Fall der Fälle sind, so sagen sie: ein Radio, Taschenlampen, „richtige“ Lebensmittel und Wasser, ein Campingkocher sowie Kerzen und Streichhölzer.

Ja, schon klar. Die Frage ist nur: Welche Art von Katastrophe wird da erwartet? Ein Totalausfall des Stroms beispielsweise dürfte mit diesen Utensilien durchaus ein paar Tage lang zu überleben sein, wenn auch nicht unbedingt mitten im Winter. Aber wie wir aus der halben Welt wissen, gibt es Schlimmeres.

Immerhin rät niemand mehr zur Anschaffung einer Aktentasche, um diese im Fall radioaktiven Fallouts schützend über den Kopf zu halten. Aber wie sähe, beispielsweise, ein Leben ohne Internet und Telefon aus? Vor allem: Was zum Teufel ist ein Radio?

Auch die Katastrophen, so scheint es, sind nicht mehr das, was sie einmal waren.

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