Berlin : Kaum Schäden trotz schwerer Sturmböen

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Die zum Teil sehr schweren Sturmböen in der Nacht zu Mittwoch und am Morgen haben kaum Schäden in Berlin angerichtet. Die Feuerwehr sprach von einem normalen Einsatzaufkommen. Auch die Polizei musste nicht wegen des Sturmes tätig werden. Nach Angaben des privaten Wetterdienstes Meteofax fegten die Böen in Stärke 10 besonders über die Stadtteile Wannsee und Adlershof, auch über Potsdam. Der starke Wind hatte gegen 18 Uhr begonnen und bis in die Morgenstunden angehalten.

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Im Winter halten Bäume wesentlich stärkeren Wind aus, weil sie unbelaubt sind. "Im Winter rauscht der Wind durch die Äste durch", sagte Meteofax-Mann Donald Bäcker. Im Sommer und Herbst würden häufiger auch große Bäume entwurzelt, weil der Wind mit den Blättern eine größere Angriffsfläche hat. Und falls doch ein Schaden aufgetreten ist: "Versicherungen akzeptieren in der Regel Sturmschäden ab Windstärke 8", sagte Bäcker.

In der Nacht zu Donnerstag soll das Thermometer auf minus 9 Grad fallen, prognostiziert Bäcker, am Stadtrand auch unter minus 10. Der Donnerstag soll recht sonnig sein, die Temperaturen steigen nur auf minus 4 Grad - bei ganz schwachem Wind.

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