Berlin : „Kein Pardon für Hooligans“

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Die Berliner Polizei kündigte gestern eine ganze Reihe von verschiedenen Übungen gegen randalierende Hooligans an. „Da rollt noch ein richtiges Programm an“, sagte eine Polizeisprecherin. Termine und Details stehen jedoch noch nicht fest, dazu sei es noch zu früh, hieß es. Zunächst bereite man sich auf den 1. Mai vor. Die Sicherheitsbehörden in NordrheinWestfalen sind schon weiter. Am Donnerstag vergangener Woche hatte sich die Polizei in einer großen Übung auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 vorbereitet. 400

Beamte der Polizei und des Bundesgrenzschutzes übten verschiedene Szenarien : verfeindete, randalierende Fangruppen trennen, Begleitung von Hooligans von Bussen und Bahnen ins Stadion, steinewerfende Störer festnehmen. Ausgangspunkt der Szenarien war ein angenommenes Länderspiel Deutschland - Holland in der Arena „Auf Schalke“, deshalb waren auch Beamte aus dem Nachbarland dabei.

Es war bereits die dritte große Übung

in Nordrhein-Westfalen. NRW-Innenminister Fritz Behrens hatte vor der Übung diese Parole ausgegeben: „Offen, tolerant und freundlich, aber kein Pardon für Hooligans“. AG/Ha

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