KEINE REDE AM BRANDENBURGER TOR? : Wo er sonst in Berlin sprechen könnte

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama steht für den Wandel in den USA – wünscht sich für seine Rede in Berlin einen Ort mit historischer Symbolkraft. Sollte das Brandenburger Tor nicht infrage kommen, gäbe es auch andere Plätze, die Obamas Stab auswählen könnte. So ist nach Angaben der Zeitung „Die Welt“ der Gendarmenmarkt im Gespräch. Wir hätten noch weitere Vorschläge.

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Viele Amerikaner assoziieren Berlin noch immer mit der Mauer. Deren etwa einen Kilometer langen, bunt bemalten Reste könnten einen symbolhaltigen und fernsehtauglichen Hintergrund abgeben für eine bewegende Rede über Freiheit und darüber, was Menschen tun, um Freiheit zu erlangen.

CHECKPOINT CHARLIE

Ähnliches gilt für den früheren Grenzkontrollposten. Hier traf der russische auf den amerikanischen Sektor, hier standen sich 1961 russische und amerikanische Panzer gefechtsbereit gegenüber.

FLUGHAFEN TEMPELHOF

Zum 60. Jubiläum der Luftbrücke käme auch ein Auftritt am Luftbrückendenkmal infrage – die Versorgung der Westberliner während der russischen Blockade durch amerikanische Flugzeuge ist auch in den USA unvergessen. Und Obama könnte hier sogar showmäßig landen.

RATHAUS SCHÖNEBERG

Hier sprach John F. Kennedy seine berühmten Worte „Ich bin ein Berliner“. Nachteil: Ein Auftritt hier könnte Obama als anmaßend ausgelegt werden.

NEUE US-BOTSCHAFT

Immerhin ein Ort, an dem Obama dem Brandenburger Tor sehr nahe käme. fk

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