Berlin : Kerzen und Geschenke

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Mit Weihnachten hat das nichts zu tun. Zwar fällt das jüdische Chanukka-Fest ebenfalls in den Dezember und wird mit Kerzen und Geschenken gefeiert. Doch ursprünglich ging es dabei um die Befreiung des jüdischen Volkes von der griechischen Besatzung. Und um ein Wunder: Obwohl das reine Öl nur für einen Tag gereicht hätte, brannte der siebenarmige Leuchter im Tempel acht Tage lang. Um daran zu erinnern lud gestern der israelische Botschafter Shimon Stein in seine Residenz in der Auguste-Viktoria-Straße zu einem Empfang. Acht Tage lang dauert das Fest – so lange wie der Leuchter im Tempel brannte – und an jedem Tag kommt eine neue Kerze hinzu. Gestern war die vierte dran. Bevor der Botschaftsrat Joel Lion die Channukalichter anzündete, sprach er den Segen, um anschließend mit allen Gästen das Maoz Zur-Lied anzustimmen. Mitgesungen haben auch Lior Shambadal, der Chefdirigent der Berliner Symphoniker und Ben-Zion Malka, der Deutschland-Direktor der Fluglinie El Al. Auch Julius H. Schoeps, Direktor des Moses Mendelssohn-Zentrums und der Rabbiner Chaim Rozwaski ließen sich die Zeremonie nicht entgehen. Danach widmete man sich den kulinarischen Besonderheiten des Festes.sast

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