Berlin : Kim ist wild nach Bio

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Wenn man nicht wüsste, dass es wieder eines der Medientreffen ist, die Manfred Schmidt veranstaltet, könnte man die Party am Donnerstagabend im Museum für Verkehr und Technik auch für eine Achtziger-Jahre-Revival-Fete halten.

Im Vorbeiflanieren auf dem Weg zur Dachterrasse, begegnen einem Nina Hagen, Nena, irgendwannn später Udo Lindenberg und Campino von den „Toten Hosen“ (Okay, gehört mehr in die Kategorie 90er Jahre und Punk-Pop) und sogar Kim Wilde. Ja, genau, der blonde Hüpfer, der mit dem Titel „Kids in America“ einen Achtziger-Jahre-Ohrwurm lieferte. Jetzt ist Kim Wilde immer noch blond, dafür etwas rundlicher, zweifache Mutter und Verfechterin des „organischen Bio-Gemüse Anbaus“. In England hat sie sogar eine eigene Sendung, in der sie den Zuschauern erklärt, was man am besten wie biologisch anbaut. Dennoch hat sie der Musik nicht den Rücken gekehrt. Im kommenden August erscheint ihr neues Album „Born to be wild“. Beim Medientreff genießt sie jedoch erst mal die leckeren Sushi-Röllchen. Zum Genießen kommt Katarina Witt nicht - jedenfalls nicht bei diesem Treffen, wo Medien- und Wirtschaftsleute, Prominente und Politiker einander begegnen und kennen lernen sollen. Die Eiskunstläuferin wird unentwegt von Fotografen verfolgt, die ein Foto von ihr und ihrem neuen Freund und US-Tour-Manager bei „Stars on Ice“ Dave Hoffis erhaschen wollen. Bevor’s am schönsten wird, steigt Nina Hagen in den Fahrstuhl, macht witzige Geräusche und verkündet, dass sie nun ins „Quasimodo“ fahre: Zum Konzert von Katja Riemann. „Jazz“, fügt sie hinzu. Also doch nix mit Achtziger. tabu

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