Berlin : Kinomacher streiten mit Flierl ums Babylon

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Vor der Eröffnung gibt es Streit um das Kino Babylon am RosaLuxemburg-Platz in Mitte. Das Haus soll am heutigen Freitag unter neuer Regie wieder starten. Doch die Kulturverwaltung darf die zugesagten Subventionen in Höhe von 320700 Euro zunächst nicht auszahlen. Hintergrund ist eine Klage konkurrierender Betreiber gegen das Vergabeverfahren durch die Verwaltung von Senator Thomas Flierl (PDS). „Diese Klage hat aufschiebende Wirkung“, sagte Flierls Sprecher Torsten Wöhlert. Er gehe davon aus, dass die neuen Hausherren wie geplant heute öffnen, so Wöhlert weiter.

Wie berichtet hat Flierls Verwaltung das Babylon an einen neuen Betreiber vergeben. Eine Kommission wählte die jetzigen Macher aus. Deren Konkurrenten sehen sich benachteiligt und werfen der Verwaltung vor, in einem nicht-transparenten Verfahren die Ausschreibungsbedingungen geändert zu haben. Der Sprecher wies das zurück. oew

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