Berlin : Kita-Streit: Gütliche Einigung möglich

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Berlin und Brandenburg wollen ihren Streit um die Kita-Betreuung beilegen. Dazu habe eine gemeinsame Arbeitsgruppe Lösungswege aufgezeigt, hieß es gestern in einer Erklärung der Senatsjugendverwaltung und des Jugendministeriums. 192 Berliner Kinder besuchen Tagesstätten in Brandenburg und 1124 brandenburgische Kinder sind in Berlin angemeldet. Zunächst soll sicher gestellt werden, dass alle bestehenden Betreuungsverträge ohne Kündigung auslaufen können. Brandenburg wird dafür eine jährliche Ausgleichszahlung pro Kind an Berlin leisten, die unter den tatsächlichen Platzkosten liegen wird. Brandenburger Gemeinden, die mehr Kinder aus Berlin betreuen, als sie selbst in Berlin betreuen lassen, erhalten auch einen finanziellen Zuschuss. Für neue Verträge oder bei Wohnortwechsel soll der Besuch von Kitas im Nachbarland möglich sein, wenn der zuständige Wohnort/Bezirk annähernd Kosten deckende Ausgleichszahlungen leistet.

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