Berlin : Kitschfreie Weihnachtsreise

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Roter Weihnachtsbaum. Auch die Adventszeit unterliegt Moden: Nach den eher reduzierten Dekorationstrends der vergangenen Jahre sollte der Weihnachtsbaum in diesem Jahr besonders reich geschmückt werden: „Sehr rot, sehr warm und sehr üppig“, empfiehlt KaDeWe-Sprecherin Petra Fladenhofer, wobei die klassische Weihnachtsfarbe mit Pink und anderen Rottönen gemischt werden dürfe. Auch in den Formen beschränkt man sich: Im KaDeWe werde nur mit Kugel geschmückt, „aber das ganz massiv“. Weiterhin schwer angesagt seien in diesem Jahr Duftlampen und Duftkerzen. ddp

Schriller Adventskranz. Wer statt klassischer lieber ausgefallene Adventsdekoration mag, kann sich damit im Schöneberger Blumenladen Grünzeit in der Martin-Luther-Straße 41 versorgen. Dort gibt es „Barbie- und Ken-Kränze“, große Kränze aus bunten Nudeln oder süßen Gummitierchen. Für Raucher gibt es den „guten Vorsatzkranz“ aus abgebrannten Zigarettenstummeln. Auf Wunsch werden auch Autoreifen zu Adventskränzen umdekoriert. Die Preise für die Weihnachtsgestecke reichen von 15 bis 300 Euro. Insgesamt umfasst die Palette rund 500 mehr oder minder schräge Modelle. ddp

Im „Tatort“ oder bei „Siska“ kommt er seinem Publikum oft kriminalistisch, im Kino wurde er mit Filmen wie „Coming out“ bekannt – 1990 der beste Beitrag der Berlinale. Im Konzertsaal ist der Schauspieler Matthias Freihof auch daheim – Gisela May gestaltete mit ihrem Meisterschüler schon gemeinsame Brel- und Brecht-Konzerte. Jetzt geht Freihof erst mal auf „Weihnachtsreise“ – so heißt am 24. November um 20 Uhr das Konzert im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt, mit dem der 44-Jährige seine Tournee eröffnet (Kartentelefon: 20309 2101). Auf „Weihnachtsreise“ durch Deutschland geht Freihof seit 1994 regelmäßig – gerade wurde dazu die gleichnamige CD wieder veröffentlicht – als „sanfte Kampfansage gegen Kitsch und Scheinheiligkeit der Vorweihnachtszeit“. hema

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